Mit Kranzniederlegungen gedachten, zeitgleich in London und Fürstenfeldbruck, Soldaten beider Länder an das Ende der „Battle of Britain“. Das Gedenken findet seit 1972 einmal jährlich statt.

 

Oberst Oliver Eckstein und Oberst Mark Derek Heffron (rechts) beim Zeremoniell. (Quelle: Luftwaffe/Eduard Wagner)

 

Mit einer gemeinsamen Kranzniederlegung am Luftwaffenehrenmal in Fürstenfeldbruck und am Royal Air Force Memorial in London, am 09. Mai 2019, gedachten der Luftwaffenattaché bei der Britischen Botschaft in Berlin, Oberst Mark Derek Heffron, und der stellvertretende Kommandeur der Offizierschule der Luftwaffe, Oberst Oliver Eckstein, den gefallenen Soldaten beider Luftstreitkräfte.

Zeitgleich zum Zeremoniell in Fürstenfeldbruck legte, exakt um 10 Uhr (Ortszeit London), der Luftwaffenattaché an der Deutschen Botschaft in London, Oberst Hermann Hanke, zusammen mit Air Vice-Marshal Simon Ellard, einen Kranz am Royal Air Force Memorial nieder.

 

Kranz am Luftwaffenehrenmal in Fürstenfeldbruck. (Quelle: Luftwaffe/Eduard Wagner)

 

Geschichte der Kranzniederlegung

Der Ursprung dieses gemeinsamen Zeremoniells geht bis ins Jahr 1972 zurück, als dem damaligen Luftwaffenattaché an der Deutschen Botschaft in Großbritannien, Brigadegeneral Rhoderich Cescotti, auffiel, dass außer den britischen Gebinden, auch ein Kranz der polnischen Luftstreitkräfte am 10. Mai, dem Tag des Endes des „Battle of Britain“ (Luftschlacht um England), niedergelegt wurde. In Zusammenarbeit mit dem damaligen Chief of Staff der Royal Air Force, Sir Dennis Spotswood, wurde schließlich der Vorschlag umgesetzt, gemeinsam der Toten in Fürstenfeldbruck und London zu gedenken. Diese Zeremonie findet einmal jährlich statt.

 

Autor: Andreas Grebl

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